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Die King Albert I Memorial Foundation verleiht am 2. September 2006 im Segantini-Museum in St. Moritz den goldenen “King Albert Mountain Award“ an die Schweizer Autoren Ursula Bauer und Jürg Frischknecht für ihre herausragenden Wanderlesebücher. Den gleichen Preis erhalten der Deutsche Werner Bätzing als „führender Experte für die Probleme des Alpenraumes“ sowie der vorarlbergisch-schweizerische Alpinist, Autor und Höhenmediziner Oswald Oelz für „sein jederzeit von den Bergen inspiriertes Leben“, wie die Stiftung zu Ehren des belgischen Königs und Alpinisten Albert I. schreibt. Mit der königlichen Verdienstmedaille werden zudem der indische Himalaya-Erforscher Harish Kapadia sowie das Führungsduo Bernadette McDonald und Leslie Taylor von Mountain Culture am Banff Centre in Kanada geehrt
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Die King Albert I Memorial Foundation ist eine in Zürich eingetragene Stiftung, die der ehemalige St. Moritzer Kurdirektor Walter Amstutz 1993 zu Ehren des belgischen Königs Albert I. (1875-1934) gegründet hat, der ein grosser Alpinist und vor allem Kletterer war. Das Anliegen der Stiftung ist die Auszeichnung von Personen oder Institutionen, die sich durch ihre Leistungen in irgendeinem Bereich, der mit den Bergen der Welt in Zusammenhang steht, hervorragende und nachhaltige Verdienste erworben haben. Der „King Albert Mountain Award“ in Form einer Goldmedaille wird alle zwei Jahren vergeben. Der festliche Anlass findet jeweils im Engadin statt, weil König Albert I. hier nicht nur seine Liebe zu den Bergen, sondern auch die Herausforderung der Berge für sein Leben entdeckt hat. Man nennt ihn deshalb auch den Roi Alpiniste.

Wie es in der Urkunde der King Albert I Memorial Foundation heisst, haben Ursula Bauer und Jürg Frischknecht mit ihren Büchern, zum Beispiel mit «Grenzland Bergell ­ Wege und Geschichten zwischen Maloja und Chiavenna», einen neuen Typus Wanderbuch geschaffen, „das nachhaltige Freude und Erkenntnis sowohl unterwegs wie zuhause verspricht und einlöst, gleichzeitig aber auch in den bereisten Regionen der Schweizer Berge und der italienischen Alpen positive Impulse auslöst“. Werner Bätzing wiederum wird für sein über 25-jähriges unermüdliches Engagement für die Alpen geehrt: „Seine Analyse des gegenwärtigen Wandels von ländlich geprägten Kulturlandschaften hin zu modernen Freizeit-, Stadt-, Transit- und Wildnislandschaften ist wegweisend für den ganzen Alpenbogen“, hält die Stiftung fest. Mit Oswald Oelz und Harish Kapadia werden zwei grosse Alpinisten ausgezeichnet, deren Wirken freilich weit über die Taten am Berg hinausreicht. Und das kanadische Banff Zentrum ist weltweit bekannt für seine verschiedenen und hochstehenden Gebirgsprogramme, für die Bernadette McDonald und Leslie Taylor „Ausserordentliches und Entscheidendes“ geleistet haben.

Im Anschluss an die siebte Verleihung des „King Albert Mountain Award“ im Segantini-Museum in St. Moritz findet ein Mittagessen auf dem Piz Nair (3056 m) statt. Ganz in der Nähe, auf Trais Fluors, den Drei Blumen, hat der Roi Alpiniste zusammen mit seiner Frau Elisabeth vor 100 Jahren mit dem Klettern begonnen.

Webseite der Stiftung: www.king-albert.ch